Burgen- ländische Kraut- suppe

im Brottopf

Die 4 Brote an der Oberseite möglichst flach abschneiden und aushöhlen. Das Kraut vom Strunk befreien. In feine Streifen schneiden und einsalzen und anschließend leicht ausdrücken. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und im Schmalz glasig anschwitzen. Fein geschnittenen Knoblauch dazugeben (nicht zu lange rösten, da er sonst bitter wird). Kristallzucker zufügen und karamellisieren lassen. Kraut zugeben und kurz mitrösten.

Paprikapulver einrühren, mit Weißwein ablöschen und mit Suppe aufgießen. Wacholderbeeren und Lorbeerblatt hinzufügen und salzen. Die Kartoffel schälen, in grobe Stücke schneiden und mitkochen (ergibt eine sämigere Konsistenz). Geselchtes oder Debreziner in die Suppe geben und etwa 30 Minuten weiterkochen. Mit Sauerrahm und fein geschnittenen Petersilienblättern vollenden und im Brottopf servieren.

Zubereitungszeit: 90 Minuten ; eventuell die Zubereitungszeit für den Rinderfond berücksichtigen

Gut zu wissen
Zur Herstellung des Brottopfs ist unser Rezept „Heurigenbrot“ bestens geeignet. Teilen Sie den Teig bei der Aufarbeitung einfach
durch 4 so erhalten Sie anstatt eines großen 1200 g Laibes, 4 ca. 300 g schwere Brote. Die Backzeit beträgt bei der kleinen Variante des Brotes 30-35 Minuten.

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Zutaten für 4 Portionen

4 Heurigenbrote
1 kleiner, weißer Krautkopf
2 EL Schmalz
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Feinkristallzucker
1 EL edelsüßer Paprika
125 ml trockener Weißwein (etwa Welschriesling)
ca. 1 l Rinderfond (statt Tafelspitz verwenden Sie hier bitte Rindsknochen)
3 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
250 g Geselchtes (Geräuchertes) oder
Debreziner (geräucherte Wurst)
250 ml Sauerrahm (saure Sahne)
glatte Petersilienblätter nach Belieben
1 mehlig kochende Kartoffel Salz