Getreide

Grundstoff des Brotes

Von ungefähr 10.000 Jahren begann man in der Region des „Fruchtbaren Halbmonds“ – arabische Halbinsel, Zweistromland und Ägypten – Wildgräser anzubauen und zu züchten. Zu Beginn wurden hauptsächlich Weizen, Gerste und Roggen kultiviert. Heute ist das Getreide nicht mehr so bedeutend wie damals – dennoch ist es eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel und ein bedeutendes Handelsprodukt.

Getreide ist gesund

Getreide nimmt einen fixen Platz in unserer Ernährung ein und ist nicht mehr wegzudenken.
Aus gutem Grund, denn es liefert

  • viele Kohlenhydrate (60 - 75%)
  • hochwertiges Eiweiß (8 - 15%)
  • wertvolle Fette (2 - 7%)
  • Vitamin E, B1, B2, B6, Folsäure und Niacin
  • Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Chrom und Selen
  • Vollkorn-Getreide bietet dazu eine Extra-Portion Ballaststoffe

 

Die wichtigsten Getreidearten

 

Dinkel

Durch die schondene Teigbereitung können sehr gute Backresultate erzielt werden. Dinkel wird vom menschlichen Organismus sehr gut vertragen – besser als Weizen.

  • Mehr Mineralstoffe und Vitamine als der beste Weizen
  • hoher Gehalt an Kieselsäure steigert das Denkvermögen, die Konzentration und wirkt positiv auf Haut und Haare
  • Gut für Weizenallergiker

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Einkorn

Einkorn ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten, eine anpruchslose Pflanze und sehr schädlings- und unkrautresistent. Seit einigen Jahren wird Einkorn in Biobetrieben wieder angebaut.

  • hoher Carotingehalt
  • leicht nussig im Geschmack
  • deutlich höhere Gehalte an Zink, Eisen, Magnesium und Calcium

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Gerste

Gerste war in der Antike das wichtigste Brotgetreide, ist sehr anpassungsfähig und stellt keine hohen Ansprüche an Boden und Klima

  • Hoher Eisen-, Zink- und Mangangehalt
  • beruhigt die Schleimhäute im Magen-Darmbereich
  • senkt Cholesterin
  • Fol- und Phenolsäuren (Krebsschutz)
  • hilft, den Blutzucker zu regulieren

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Hafer

Hafer benötigt ein gemäßigtes Klima und viel Regen. Wie Gerste ist er nicht alleine backfähig, aber besonders hochwertig und wird Spezialbroten beigemischt

  • eiweiß- und fettreichstes Getreide
  • hohe Mengen an Vitaminen, Kalzium, Eisen, Silizium, Mangan, Vitamin B1 und E
  • belebender Einfluss auf den Stoffwechsel
  • hoher Anteil an löslichen Ballaststoffen (50 %)
  • stabilisierende und cholesterinsenkende Wirkung
  • leicht verdaulich

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Weizen

Weizen ist die weltweit wichtigste Getreideart und sehr anspruchsvoll, wenn es um Boden und Klima geht. Das Korn liefert Mehle hoher Qualität und enthäl

  • Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium
  • wertvolle Vitamin B
  • Regt denn Stoffwechsel an

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Hirse

Diese Getreideart stammt ursprünglich aus Asien. Alle Hirsearten weisen kleine, meist rundliche Körner auf. In den letzten Jahren wurde es als Zusatz zu Spezialbroten wieder entdeckt

  • leicht verdaulich
  • viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • wertvolle Mineralstoffe
  • hoher Eisengehalt, der sich positiv auf die Blutbildung auswirkt
  • Fluor für die Zahn- und Knochenbildung

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Roggen

Roggen wird fast ausschließlich als Brotgetreide verwendet und ist weniger anspruchsvoll als Weizen. Meist wird dem Roggenmehl ein gewisser Anteil Weizenmehl beigemischt. Je höher der Roggenanteil, desto dunkler das Brot

  • reichlich Vitamine und Mineralstoffe.
  • hoher Anteil an Vitamin A
  • stärkt das Immunsystem
  • hilft, Cholesterin zu senken
  • regt die Verdauung an
  • unterstützt die Gewichtsabnahme
  • schützt vor verschiedenen chronischen Erkrankungen
  • senkt den CR-Protein-Wert

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Dinkel - besonders gut verträgliche und verarbeitbare Getreideart.
Einkorn - in Biobetrieben angebaut und für die Backwarenerzeugung verwendet